Freie Software mit Jugend und Bildung

Herzlich willkommen bei unserer Initiative „schul-frei“! Wir freuen uns sehr über das Interesse an den Themen, die die Digitalisierung wie die moderne Pädagogik gleichermaßen betreffen:

Das Projekt

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Neuigkeiten und Ankündigungen

FOSS-Kontributionen 2017

6. Januar 2018 · Dominik George

Der Teckids e.V. hat im Jahr 2017 an einigen Freie-Software-Projekten mitgewirkt, sowohl durch Bug-Reports und Feature-Requests als auch durch Code-Kontributionen oder andere Zusammenarbeit mit den Entwicklern. Woran der Verein beteiligt war, berichten wir hier.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche nutzen jeden Tag und ab einem immer geringer werdenden Alter digitale Geräte, die mit Software betrieben werden. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten reichen von Unterhaltung und Spielen über Lernen bis zur täglichen Kommunikation.

Oft sind die Angebote, die sich über Freundeskreise, aber auch die Schule, verbreiten, nicht frei und schränken die Benutzenden in ihren Rechten stark ein - oft werden sie dadurch sogar illegal genutzt, wenn z.B. die Nutzungsbedingungen aufgrund von fragwürdigen Datenverarbeitungsklauseln eine Altersgrenze vorsehen oder diese vom Gesetz vorgegeben wird.

Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt attraktive, freie und sichere Alternativen finden und gerne nutzen - dafür arbeiten wir mit Softwareprojekten zusammen, bringen Eltern, Kinder und Entwickler zusammen und sensibilisieren für den Einsatz freier Software und Dienste im Kinder- und Jugendalter.

Schule und Bildung

In der Schule und an anderen Bildungsorten treffen regelmäßig verschiedene Vorstellungswelten aufeinander: Kinder und Jugendliche und ihre native Nutzung digitaler Anwendungen, Lehrende mit sehr unterschiedlichen Wissensständen und Idealen sowie Ideen von Gesetzgebern und Ausschüssen, die einen Bildungskanon für das digitale Leben mit mehr oder weniger gutem Erfolg vorsehen wollen.

Hinzu kommen, gerade im stattlichen Schulumfeld, Lobbyaktivitäten großer Konzerne, die ihre Produkte mit großem Geschick in die Lebenswelt der Lernenden einbringen wollen. So hält sich hartnäckig das Gespenst eines „Industriestandards“, der die Verwendung bestimtmer Produkte im Schulumfeld als bestmögliche Vorbereitung auf den beruflichen Werdegang diktiert.

Stattdessen möchten wir, dass divers und fundiert auf wichtige Kompetenzen in einer diversen Software- und Dienstelandschaft vorbereitet wird.